Oxyuren

Oxyuren, auch Pfriemenschwänze genannt, sind eher selten anzutreffen (4% aller deutschen Pferdebestände).

 

Bei einem Befall mit Oxyuren kann es zu extremem Schweifscheuern kommen.

 

Zur Eiablage wandert das Weibchen aus dem Anus. Wie auf dem nebenstehenden Bild kann man die klebrigen Eischnüre als gelbliche oder weißliche Auflagerungen um den Anus gut erkennen. Danach wandert das Weibchen wieder zurück und stirbt.

 

Da die Eier auserhalb des Darms abgelegt werden, kann man diese Art Würmer nicht mittels einer Kotuntersuchung erkennen.

 

Mittel der Wahl ist ein Abklatschpräparat mittels Klebestreifen.

Der Klebestreifen wird hierzu auf die gelbliche Auflagerung gedrückt und danach auf einen Objektträger geklebt.

Diese Würmer werden am besten mittels Fenbendazol oder Pyrantel bekämpft.

Durch das Schweifscheuern wird die Umgebung der Pferde mit Eiern verschmutzt, die nach ca. 5 Tagen wieder für das Pferd infektionsfähig sind. Deshalb ist eine gute Hygiene der Anusregion und der gesamten Umgebung der Pferde bei der Bekämpfung von Oxyuren extrem wichtig.

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