Vorgehensweise

Im 1. Jahr (Monitoringjahr)

  • Immunstatus des Pferdes gegenüber kleinen Strongyliden wird bestimmt
    • Untersuchung von 4 Kotproben quantitativ auf Strongyliden
    • Entwurmung nur bei einem Ergebnis von über 200 EpG
  • Resistenzlage der Würmer gegenüber Wurmkuren wird ermittelt
    • 14 Tage nach Wurmkurgabe wird eine Kotprobe untersucht (McMaster-Untersuchung)
    • Wirksamkeit berechnet sich aus der Höhe der Wurmeier vor und nach Gabe der Wurmkur
  • Allgemeine Wurmbürde des Pferdes wird ermittelt
    • Fragebogen ausfüllen
    • Kombinierte Sedimentation-Flotation
    • je nach Symptomen oder letzter Entwurmung werden nach Absprache auch andere Wurmarten untersucht

im 2. Jahr

  • Anzahl der Proben abhängig vom Immunstatus
    • guter Immunstatus:  2-3 Proben
    • schwankender Immunstatus:  3-4 Proben
  • Pferde mit schlechtem Immunstatus werden kontinuierlich entwurmt
    • ab Beginn der Weidesaison: Entwurmung in regelmäßigen Abständen - je nach Wirkdauer der Wurmkur
  • alle Pferde 1x Kombinierte Sedimentation-Flotation
  • je nach Symptomen und letzter Entwurmnung werden nach Absprache auch andere Wurmarten untersucht

ab dem 3. Jahr

  • Pferde mit gutem Immunstatus geben 2 Proben ab
  • Pferde mit schwankendem Immunstatus geben 3 Proben ab
  • Pferde, die im letzten Jahr kontinuierlich entwurmt wurden, fangen wieder mit einem Monitoringjahr an
  • je nach Bestandsgröße und den Ergebnissen in den Vorjahren wird eine Kombinierte Sedimentation-Flotation oder eine Untersuchung auf andere Wurmarten durchgeführt

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